Munich. Bayerische Staatsbibliothek, Clm 4453

Numérisations

Certains Manifestes IIIF sont enrichis et peuvent contenir un index, une recherche plein texte, ou des annotations. Ils sont signalés ci-dessous par un astérisque au niveau du logo IIIF. Qu'est-ce qu'un Manifeste IIIF ? open_in_new

Collection IIIF

Manifestes IIIF dans cette collection

Numérisation intégrale

Numérisation de la reliure

Présentation du contenu

Source des données : Bayerische Staatsbibliothek Digitale Bibliothek

  • Altsignatur: Cim 58 - Goldschmiedeeinband: Vorderdeckel byzantinisches Elfenbein mit Marientod (10 Jahrhundert, griechische Inschrift), umgeben von Goldblech, besetzt mit Edelsteinen, Perlen, pyramiden- und kegelförmigen Gebilden aus Goldkügelchen und Goldfiligran, um die Kanten geschlagener violetter Seidensamit (wohl Byzanz, 10 Jahrhundert); Rückdeckel und Buchrücken mit rotem Samt bezogen (18 Jahrhundert)
    - BSB-Provenienz: Bamberg, Domschatz bzw Dombibliothek -
    Extent:
    I, 277 Blätter
    Alternative Title:
    Cim. 58
    Evangeliarium
    Evangeliarium Kaiser Ottos III
    Evangelia IV
    Abstract:
    Das Reichenauer Skriptorium hatte im späten 10. und frühen 11. Jahrhundert eine herausragende künstlerische Stellung inne. Dort ließen die Könige und Kaiser Otto III. (980-1002) und Heinrich II. (973-1024) Prachtcodices anfertigen. Noch vor Textbeginn des hier gezeigten Evangeliars Ottos III. erstreckt sich auf einem Doppelblatt das berühmteste Bild des Evangeliars: Die Darstellung eines thronenden Herrschers, wohl Kaisers Otto III. Dieser wird von den geistlichen und weltlichen Repräsentanten der Macht flankiert. Die Provinzen des Reiches bringen ihm ihre Gaben dar. Die Handschrift enthält zudem Darstellungen der "visionären" Evangelisten. Die vier mächtigen Seher thronen auf dem Regenbogen der Apokalypse. Im oberen Teil der Miniaturen wird die Vision, in deren Betrachtung sie erstarrt zu sein scheinen, verbildlicht. Ein weiterer Höhepunkt der Handschrift ist der aus 29 ganzseitigen Miniaturen bestehende christologische Zyklus. Der kostbare Prachteinband gehört zu den schönsten und feinsten Arbeiten der ottonischen Kunst. Das Goldblech des Vorderdeckels ist dicht mit Edelsteinen, Perlen und Goldkugeln besetzt. In der Mitte ist eine byzantinische Elfenbeintafel angebracht. Sie stammt aus dem 10. Jahrhundert und zeigt eine Darstellung des Marientodes. Die Handschrift wurde wohl von Heinrich II. dem Bamberger Dom geschenkt. 1803 kam das Prachtevangeliar nach München. // Autor: Béatrice Hernad // Datum: 2016
    Publication Statement:
    Reichenau circa 1000

Intervenant

Anciens possesseurs

Anciennement dans

Notes

Source des données : Biblissima

Bibliographie

Ces références bibliographiques ont fait l'objet d'un traitement et disposent le cas échéant de liens vers des versions en ligne.

Vie du document

Sources des données