Munich. Bayerische Staatsbibliothek, Clm 28200

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Manifeste IIIF

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Source des données : Bayerische Staatsbibliothek Digitale Bibliothek

  • Hermann Engeler (Piscator)
    Unbeschrieben: Im Anschluss an den Text drei leere Blätter
    - BSB-Provenienz: Die Abschrift wurde wahrscheinlich im Auftrage des Pfalzgrafen Ottheinrich angefertigt Die zeitgenössische kurze Anmerkung auf dem 1 Vorsatzbl: "1520 scriptus fol 47", kann sich nur auf die Entstehung des Originals beziehen Die Handschrift ging in der 1 Hälfte des 17 Jahrhunderts in den Besitz des Jesuitenkollegs über Neuburg, Jesuitenkolleg 1909 gelangte die Handschrift sodann mit der Neuburger Auslieferung an die BSB Neuburg, Provinzialbibliothek (Auslieferung 1909)
    - Altsignatur: S IV 6 -
    Extent:
    VI + 253 Bl. - Papier
    Alternative Title:
    S IV 6
    Abstract:
    Der von einer Hand geschriebene Codex enthält das Chronicon urbis et ecclesiae Moguntinensis des Hermann Piscator nebst einem Briefwechsel mit Petrus Sorbillo über die römische Antike und den Ursprung von Mainz. Die zwischen 1520 und 1526 verfasste Chronik behandelt in einem universal- und „national“geschichtlichen Rahmen die sagenhafte Gründung der Stadt und des Bistums Mainz sowie deren Geschichte bis zum Jahre 1009. Ergänzt wird das Werk an mehreren Stellen durch eingeflochtene Legenden der Mainzer Märtyrer, durch Bischofs- und Standeslisten oder durch erörternde Passagen. Es bietet so ein Kompendium des geschichtlichen Wissens seiner Zeit. Piscator verarbeitete in dieser Chronik sowohl frühmittelalterliche Historiographie als auch insbesondere humanistische Geschichtswerke und partizipiert so am zeitgenössischen Diskurs über die deutsche „Nation“. Möglicherweise ist die Chronik unvollständig, worauf andere Überlieferungsstränge hinweisen. Erstmalig und beachtenswert ist allerdings Piscators Einteilung der nachchristlichen Geschichte in einzelne Jahrhunderte (centenarii). Der Codex unbekannter Herkunft hat einen Holzdeckeleinband mit Lederbezug, der mit einem Porträt des Pfalzgrafen Ottheinrichs verziert ist. Im 17. Jahrhundert ging die Handschrift in den Besitz des Jesuitenkollegs Neuburg an der Donau über und gelangte von dort in die dortige Provinzialbibliothek (heute Staatliche Bibliothek), bis sie 1909 in die Bayerische Staatsbibliothek München überführt wurde. // Autor: Bayerische Staatsbibliothek, Abteilung für Handschriften und Alte Drucke // Datum: 2016
    Publication Statement:
    [S.l.] Mitte 16. Jh

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Anciennement dans

Bibliographie

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  • HAUKE, Hermann (1986), Katalog der lateinischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München: Clm 28111-28254, Wiesbaden, Otto Harrassowitz (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis, Tomus 4, Pars 7) (https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00104592-9)

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