Munich. Bayerische Staatsbibliothek, Cod. armen. 6

  • Attested titles :
    • Pataragamatoyc̕
    • Žamagirk̕ - BSB Cod.armen. 6
  • Other label of the document :
    • Bayerische Staatsbibliothek, Cod.armen. 6
    • Munich. Bayerische Staatsbibliothek, Cod. armen. 6
    • München, Bayerische Staatsbibliothek -- Cod.armen. 6#Mikroform
  • Held at : Munich. Bayerische Staatsbibliothek
  • Languages : Armenian
  • Date of Origin :
  • Place of Origin :
  • Composition :
    • 314 Blätter
  • Dimensions :
    • Illustrationen ; 13,4 x 9 cm

Digitisations

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Contents

Data Source: Bayerische Staatsbibliothek Digitale Bibliothek

  • Extent:
    314 Blätter
    Abstract:
    Die Handschrift enthält zwei Teile: Ein Brevier aus dem Kloster Mecop̕ nördlich des Vansees von 1432, das von Wardapet Mkrtič̕ geschrieben und von dem Maler Abraham illuminiert wurde, sowie ein Liturgikon aus dem Kloster Owrc in der historischen Provinz Syownik̕, Südostarmenien, von 1427. Als dessen Schreiber gelten die Wardapeten Yowhannês und Zakharia, als Maler gilt Mönch Sargis aus dem Kloster Jag bei Erewan. Die beiden Teile wurden von dem Mönch Nerses erworben, der sie wohl zusammengefügt hat. Besitzer war im 16. Jahrhundert Johann Albrecht Widmanstetter, dessen Büchersammlung 1558 zur Gründung der Münchner Hofbibliohtek der Wittelsbacher führte. Sein Besitzeintrag vom 9. April 1538 findet sich auf Bl. 4 v. Das Brevier, armenisch Žamagirk̕, enthält die Stundenliturgie. Das Liturgikon oder Missale, armenisch Pataragamatoyc̕, enthält die Anaphoren oder Messformulare der Heiligen, die die armenische Messliturgie geschaffen haben, darunter des Hl. Gregors des Erleuchters, des ersten Bischofs von Armenien und Organisators der armenischen Kirche. Außerdem ist das Messformular des römisch-lateinischen Ritus, eine Übersetzung aus dem Missale Romanum in die Handschrift aufgenommen. Dies lässt darauf schließen, dass die Handschrift in mit Rom unierten Kreisen entstanden ist. Die qualitätvolleren Miniaturen, darunter sieben ganzseitige, sind im Liturgikon enthalten. Ganzseitige Darstellungen zeigen die bereits erwähnten Heiligen. Auf weiteren acht Titelseiten finden sich Verzierungen der Initialen, pfortenartige Gestaltungen des Textanfangs, Vogel- und Knüpfbuchstaben. Einige dieser Miniaturen sind im Brevier wiederholt, allerdings in weniger guter Qualität.
    Publication Statement:
    Kloster Mecop̕ 1432
    Kloster Owrc Syownik̕ 1427
    Table Of Contents:
    Brevier und Liturgikon. -

Bibliography

These bibliographical references have been processed and may include links to online versions.

  • AUMER, Joseph (1875), Verzeichniss der orientalischen Handschriften der K. Hof- und Staatsbibliothek in München, mit Ausschluss der hebraeischen, arabischen und persischen, München, in Kommission der Palm'schen Hofbuchhandlung (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Regiae Monacensis, Tomus 1, Pars 4) (https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00008257-9)
  • KALEMKIAR, Gregoris (1892), Catalog der armenischen Handschriften in der königlichen Hof- und Staatsbibliothek zu München, Wien, Mechitharisten-Buchdruckerei (Haupt-Catalog der armenischen Handschriften ; Band 2, Heft 1) (https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00008140-1)

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