Munich. Bayerische Staatsbibliothek, Cod. arab. 1066

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Data Source: Bayerische Staatsbibliothek Digitale Bibliothek

  • Fragment
    - Schrift: Von verschiedenen Händen im gleichen Duktus geschrieben Teilweise (im 2 Teil sehr spärlich) punktiertes den Sinai-Handschriften nah verwandtes Nasḫī, von Graf auf ca 900 datiert Interpunktionszeichen durch Doppelpunkte bzw 4 Punkte in Kreuzform
    - BSB-Provenienz: Zusammen mit Codarab 1067 - 1071 aus einer Sammlung orientalischer Handschriften, die Friedrich Grote-Hahn, Leutkirch, aus Ägypten mitgebracht hatte, am 15041921 für 2£ = 480 Mark erworben - Literatur: Graf, Sinaitische Bibelfragmente, Oriens Christianus, N S XII-XIV 1925, S 217-20 Graf, Geschichte 1317 Graf, Handschriftenfragmente 126, 127
    - Inhalt: 4 Fragmente aus 3 Kodizes, wobei die Teile 2 und 3 einem Kodex enstammen Teil 1 (Bl 1a-b): Dem Jakob von Sarug, Bischof von Batnae, zugeschriebener Dialog zwischen den beiden Schächern am Kreuz über die Person Jesu Die anonymen Übersetzer der syrischen homiletischen Schriften Jakobs entstammen dem palästinisch-sinaitischen Mönchstum Teil 2 (Blatt 2a-5a): Übersetzung der griechischen "zweiten Auffindung des Hauptes Johannes des Täufers" unter dem Verfassernamen eines Archimandriten Marcellus Teil 3 (Blatt 5a-b): Homilie über die Heilung des Blindgeborenen Theophilus dem Bischof von Alexandrien wohl fälschlich zugeschrieben Teil 4 (Blätter 7a,b, 6a,b): Johannes Chrysostomus zugeschriebene Homilie über Herodes und die Magier bzw über das Thema der Ergebung in Gottes Willen und Vorsehung
    Extent:
    7 Blätter = 4 Fragmente aus 3 Codices
    Alternative Title:
    Min qawl Mārī Yaʿqūb al-Sarūjī ʿalā-al-liṣṣayn
    Maʿrifat wujūd rāʾs Yuḥannā al-Qiddīs
    Min qawl Yuḥannā Fam al-dhahab qālahū ʿalā Hirūdis
    Min qawl al-Qiddīs Thaʾūfilūs baṭriyark al-Iskandarīya qālahū ʿalā-al-aʿmā al-mawlūd min baṭn ummihī
    Publication Statement:
    Enstehungsort nicht ermittelbar ca. 900

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