Munich. Bayerische Staatsbibliothek, Clm 28242

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Contents

Data Source: Bayerische Staatsbibliothek Digitale Bibliothek

  • Ausstattung: Rubriziert Seitentitel Am Beginn der beiden Bücher je eine Fleuronnée-Initiale, rot und blau, mit Rankenausläufern; zu einzelnen Kapiteln rote bzw blaue Lombarden
    - BSB-Provenienz: In Kaisheim gebunden, wahrscheinlich auch geschrieben Kaisheim, Zisterzienser Möglicherweise Abschrift jenes Exemplars, das Heinrich von Nördlingen um 1339 dem Prior von Kaisheim zum Abschreiben geschickt hat Auf Kaisheimer Besitz verweist auch die Signatur, 18 Jh (Rücken) Die Handschrift gelangte mit der Neuburger Auslieferung in die BSB Neuburg, Provinzialbibliothek (Auslieferung 1909)
    - Altsignatur: 32 -
    Heinrich Seuse
    Extent:
    169 Bl. - Pergament
    Alternative Title:
    32
    Abstract:
    Die Pergamenthandschrift entstand vermutlich nach 1335 im schwäbischen Zisterzienserkloster Kaisheim und enthält das Horologium sapientiae des Mystikers Heinrich Seuse (gest. 1366), das zu den beliebtesten spätmittelalterlichen Andachts- und Betrachtungsbüchlein zählt. Diese einzige lateinische Schrift des Meister-Eckhart-Schülers stellt eine Erweiterung seines deutschsprachigen Büchleins der ewigen Weisheit dar und ist wie dieses zu großen Teilen als ein Dialog zwischen der Allegorie der Weisheit und ihrem Diener gestaltet. Möglicherweise handelt es sich bei diesem Codex um das persönliche Exemplar des Johannes Tauler, das durch Heinrich von Nördlingen zur Abschrift nach Kaisheim geschickt wurde. Seuse, Tauler und Heinrich von Nördlingen gehörten alle der mystischen Bewegung der "Gottesfreunde" an und standen in regem Austausch. Der in schlichter Textualis (nichtkursive Buchschrift) geschriebene Text weist lediglich zu Beginn der beiden Bücher (Bl. 8v und 119v) je eine blau-rote Initiale sowie kleinere blaue und rote Lombarden-Initialen am Textanfang einzelner Kapitel auf. An mehreren Stellen finden sich Korrekturen und Erweiterungen von anderer, nur wenig jüngerer Hand. Der mit Schweinsleder überzogene Holzeinband aus dem 15. Jahrhundert trägt das Wappen des Klosters Kaisheim. Nach der Säkularisation kam die Handschrift zunächst in die Provinzialbibliothek Neuburg (heute Staatliche Bibliothek), bis sie 1909 in die Bayerische Staatsbibliothek München überführt wurde. // Autor: Bayerische Staatsbibliothek, Abteilung für Handschriften und Alte Drucke // Datum: 2016
    Publication Statement:
    Kaisheim (?) 1. Hälfte 14. Jh

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Bibliography

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  • HAUKE, Hermann (1986), Katalog der lateinischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München: Clm 28111-28254, Wiesbaden, Otto Harrassowitz (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis, Tomus 4, Pars 7) (https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00104592-9)
  • HERNAD, Béatrice, WEINER, Andreas (coll.) (2000), Die gotischen Handschriften deutscher Herkunft in der Bayerischen Staatsbibliothek, Teil 1, Vom späten 13. bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts, Wiesbaden, Reichert (Katalog der illuminierten Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek in München, 5, 1) (https://bilder.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge/hsk0535.htm)

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