Munich. Bayerische Staatsbibliothek, Clm 28209

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Manifeste IIIF

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Source des données : Bayerische Staatsbibliothek Digitale Bibliothek

  • Ausstattung: An breiten Rändern geometrische Figuren (schwarz mit roter Beschriftung); unterer Rand häufig weggeschnitten Sparsam rubriziert; am oberen Rand gelegentlich Seitentitel (Buchzählung); Raum für Initialen frei geblieben Auf den Innenseiten der Deckel Tintenabdrücke von jetzt ausgelösten hebräischen Fragmenten
    - BSB-Provenienz: Entstehungsort unbekannt Dem Gesamteindruck nach wahrscheinlich italienischen Ursprungs Kaisheimer Besitz an Einband und Rest des alten Titelschildchens erkennbar Kaisheim, Zisterzienser Kam 1909 mit der Neuburger Auslieferung in die BSB Neuburg, Provinzialbibliothek (Auslieferung 1909) -
    Extent:
    89 Bl. - Pergament
    Abstract:
    Der griechische Mathematiker Euclid lebte wahrscheinlich um 300 vor Christus in Alexandria. Über sein Leben und seine genauen Lebensdaten ist kaum etwas bekannt. In seiner Abhandlung "Elemente" gibt er eine systematische Zusammenfassung des Wissens seiner Zeit über die Arithmetik und Geometrie. Die erste erhaltene Übersetzung aus dem Griechischen ins Lateinische stammt von Boethius (um 500), ist aber nur teilweise erhalten. Um 1120 übersetzte der Engländer Adelard von Bath das Werk aus dem Arabischen. Auf dieser Grundlage erstellte um 1260 Campanus von Novara (gest. 1296) eine lateinische Fassung, die in zahlreichen Abschriften Verbreitung fand und auch den gedruckten Ausgaben zugrundeliegt, die ab 1482 erschienen. Die vorliegende Handschrift enthält den Euclid-Text in einer größeren gotischen Minuskel mit dem in kleinerer Schrift eingeschobenen Kommentar des Campanus; sie ist vermutlich in Italien entstanden. Wie das Zisterzienserkloster Kaisheim in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts in den Besitz des Codex kam, ist nicht bekannt. Das Kloster stand jedoch in Verbindung mit anderen Ordenshäusern in Frankreich und Italien, was die Vermutung nahelegt, dass die Handschrift aus einem italienischen Kloster stammt. Nach der Säkularisation des Stiftes durch den Kurfürsten von Bayern 1803 gelangte die Handschrift zunächst in den Besitz der Provinzialbibliothek Neuburg an der Donau, um schließlich 1909 in die Bayerische Staatsbibliothek München überführt zu werden. // Autor: Bayerische Staatsbibliothek, Abteilung für Handschriften und Alte Drucke // Datum: 2016
    Publication Statement:
    [S.l.] Italien 1. Hälfte 14. Jh

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Bibliographie

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  • HAUKE, Hermann (1986), Katalog der lateinischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München: Clm 28111-28254, Wiesbaden, Otto Harrassowitz (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis, Tomus 4, Pars 7) (https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00104592-9)

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